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Meeresangeln

 

Herzlich Willkommen, Sportsfreund(in)!

Ihr habt die Möglichkeit von unseren Erfahrungen beim Hochseefischen zu profitieren und die von uns selbst getesteten Meeressysteme zum Einsatz zu bringen. Viele von Euch sind begeisterte Hochseeangler, jedoch teilweise mit mehr, teilweise mit weniger Erfolg. Bei der Berliner Meisterschaft des Meeresanglerverbandes des DAV, sowie bei diversen Kleinboot - Meisterschaften haben wir die Systeme zu Eurem Nutzen verfeinert und optimal aufeinander abgestimmt.

Mit diesen Pilksystemen stehen wir Euch hilfreich zur Seite, damit Ihr erfolgreicher beim Angeln werdet! Alle Systeme werden handgebunden. Zusätzlich zu den Systemen erhaltet Ihr wertvolle Tips und Tricks für den Einsatz der Systeme.

Ihr werdet sicherlich das eine oder andere Mal die Erfahrung gemacht haben, dass die Ausbeute eher schlecht als recht war.

Eine Vielzahl von Anglern fischen mit viel zu schwerem Material und meistens ausschließlich mit Pilkern.

Der Einsatz von Systemen ist jedoch wesentlich effektiver!

Grundsätzlich solltet Ihr bedenken, dass ein Pilker lediglich die Bewegung ausübt, die Ihr dem Köder durch die Köderführung verleiht. Systeme hingegen können aktiv, als auch passiv befischt werden.

Die Systeme werden handgebunden von uns angeboten und spiegeln die natürliche Beute des Fisches, bspw. des Dorsches, dar. Es handelt sich um Vor- und Nachläufermontagen, die Ihr wie beim Barschangeln führen braucht. Einer der größten Fehler, neben zu schwerem Material, ist, dass Ihr Euren Köder zu aggressiv führt. Manche Angler reißen noch immer die Rute in die Höhe. In diesem Moment hebt Ihr den Köder weit aus dem Jagdbereich des Fisches heraus. Bei entsprechender Drift kommt der Köder erst wieder viele Meter später in Grundnähe. Fische die sich dazwischen befinden, werdet Ihr sicherlich nicht fangen!

Wenn Ihr hingegen das System mit leichten Zugbewegungen führt, bleibt die Montage immer in Grundnähe, somit im Jagdbereich des Fisches und der Fang wird sich deutlich erhöhen.

Dorsche sind Sichträuber. Die Montage bewirkt, dass der Pilker lediglich die Aufgabe der Beschwerung übernimmt und nicht die eigentliche Fangfunktion; diese übernehmen die Beifänger als Vor- und Nachläufer. Der Pilker ist ohne Drilling, denn dieser ist i.d.R. für Materialschlachten veranwortlich, wenn er sich in Kraut- oder Muschelbänken festsetzt.

In dem Moment wo Ihr die Montage bewegt, wirbelt der drillingslose Pilker den Boden auf. Durch die darauffolgende Köderbewegung zieht sich der Nachläufer in den aufgewirbelten Bereich. Der Dorsch sieht die Bewegung des Jigs/Twisters. Der Vorläufer bewegt sich zu dem Zeitpunkt ca. 30cm oberhalb des Pilkers. Sofern der Fisch im Schwarm steht, wird es nicht lange dauern, dass beide Jigs als äußerst interessante Beute entdeckt und die Haken doppelt belegt werden. Mit Doubletten zu kämpfen macht enorm viel Spaß.

Es kommt auf die richtige Farbwahl der Twister an!

Grundsätzlich solltet Ihr Euch auch mit der Jahreszeit auf den Fischfang einstellen. Weitverbreitet sind die Rottöne. Es hat die Erfahrung jedoch gezeigt, dass es sinnvoll ist, mit den Twisterfarben zu spielen und diese auch mal zu tauschen. Die Standardbestückung ist für den Nachläufer schwarz / bräunlich (ähnelt der Farbe des Wattwurmes / Seeringelwurmes, der sich ausschließlich in Grundnähe befindet und zu dem Speiseplan von Dorschen gehört). Der Vorläufer wird mit japanroten Twister bestückt.

Wenn der Hering stark in der See vertreten ist, solltet Ihr auf fire-cracker umstellen. Diese Farbe ähnelt dem Hering.

Besonders bei schlechtem Wetter mit starker Bewölkung und auch in den Wintermonaten eignen sich perlmutt, als auch fluo-Twister.

Es ist sinnvoll, neben den genannten Twistern, auch mit Rybka-Shads auf Jagd zu gehen. Durch die Fischform mit großem Tail baut dieser Köder enormen Druck auf und die Bewegung ist umso stärker.

Das richtige Gewicht?

Wie schon Eingangs erwähnt, angeln viele von Euch zu schwer. Nicht nur, dass Euch nach kurzer Zeit der Arm schmerzt, Ihr Euer Material auf Dauer belastet bzw. Ihr mit zu hartem Gerät angelt, sondern dass der Fang eher mager ausfallen wird.

Beim Einsatz auf der Ostsee bieten sich grundsätzlich folgende Gewichte je nach Wind- und Strömungsverhältnissen an:
  • Wind bis 2: 50gr / 60gr
  • Wind bis 4: 75gr / 100gr

Erst bei höheren Windstärken solltet Ihr auf 125gr / 150gr ausweichen, wobei der Fang sowieso schlechter wird.

Da die Ostsee erfahrungsgemäß kein sehr tiefes Gewässer ist, braucht Ihr auch nicht mit schwerem Material fischen.

Pilker vs. Dorschbomben

Wenn Ihr nicht Freunde des Systemfischens seit, stellt sich die Frage: Pilker oder Dorschbombe?

Ich bevorzuge eher den Einsatz der Dorschbombe. Durch die Bestückung mit Relax - Twistern bzw. mit Kopyto wird der Jagdinstinkt beim Beutefisch deutlicher aktiviert. Der Gummiköder übernimmt die Lock- und Fangwirkung.

Sicherlich ist es richtig, dass bestückte Kopyto Dorschbomben bei starken Strömungsverhältnissen länger benötigen, abzusinken. Ihr könnt Euch aber dementsprechend auf die äußeren Verhältnisse einstellen und ggfs. die Gewichtswahl erhöhen. Grundsätzlich bieten sich für den Ostsee, Nordsee und dem dänischen Bereich Dorschbomben mit Gewichten von 45gr / 60gr / 75gr / 90gr / 120gr

Die Dorschbomben sind mit 6/0 bis hin zu 16/0 Einzelhaken ausgerüstet. Da der Haken nach oben läuft, ist die Gefahr den Köder durch Hängenbleiben zu verlieren, weitestgehend ausgeschlossen.

Die Bomben kosten zwar etwas mehr, jedoch macht sich das auch bezahlt!

Ich wünsche Euch ein DICKES PETRI

Thorsten

ATC Team BERLIN

PS: Wenn ich Eure Neugier geweckt habe, seht doch einfach in meinen Auktionen bei ebay unter dem ebay-namen meeressysteme_torsk1m vorbei.